Archiv für November 2013

Erzgebirge du Opfer

Das Erzgebirge leidet unter dem demographischen Wandel. Eine ständig kleiner und älter werdende Bevölkerung stellt sich allem was Fremd ist abweißend gegenüber. Nur althergebrachte Sachen, mit denen sich dieses vom Lokalpatriotismus verseuchte Völkchen identifizieren kann, werden anerkannt. Das bedeutet also, dass Kultur nicht mehr sein darf als triste, etablierte Sportereignisse und am Abend vielleicht etwas Schlager- und Volksmusik und eine neue soziale Einrichtung nur dann erwünscht ist, wenn sie in Form eines Altersheim errichtet wird.
Die Komunen haben stark darauf hin gearbeitet und haben nun ihr Ergebniss: „Den Totentanz“. Sämtliche Bewegungen die versucht haben neue Impulse zu setzen wurden entweder komplett ignoriert, vernachlässigt oder mit solch schweren Bedingungen gespickt, dass sie sich auflösen, oder die Region verlassen mussten. Zurecht zieht jedes helle Köpchen, sobald das Studium winkt, in eine Großstadt und sagt der Einöde auf Nimmerwiedersehen. Dies hat aber leider zur Folge, dass diese grimmige Volksgemeinschaft, mit ihren stumpfen Gedankengut, nun auch mit ihrer scheinbar gewollten Alternativlosigkeit allein gelassen werden will. Was sich in den letzten Monaten deshalb zugetragen hat, müssen wir an dieser Stelle nicht erneut aufzählen. Jedoch finden wir es wichtig, dass es nicht dazu kommt, dass ein Großteil der anligenden Bevölkerung seinen Zorn an den Menschen auslässt, die ohnehin schon ein schweres Leben haben und auf die Entstehung dieser unzufrieden stellenden Situation überhaupt keinen Einfluss nehmen konnten. Deshalb sind wir froh berichten zu können, das der Emanzipatorische Progress Mittleres Erzgebirge die Ereignisse der letzten Monate als Wachruf wahrgenommen hat und sich nach über 2- Jähriger Abstinenz wieder zurückmeldet.
Es gibt viel Aufzuarbeiten und Nachzuholen, damit aus dem Totentanz kein Horrorszenario wird.
- SAY IT LOUD, SAY IT CLEAR – REFUGEES ARE WELCOME HERE -

Nie wieder 1992

Gern möchten wir über die Fortschritte unserer Band berichten, jedoch gibt es momentan wichtigeres!
Es ist ohnehin schon schlimm genug, dass Menschen stolz darauf sind deutsch zu sein. Genau diese Menschen zeigen in den letzten Monaten ihr Gesicht von der eckelhaftesten Seite. Ob in Berlin- Hellersdorf, Greiz, Rackwitz oder Schneeberg… es riecht nach Pogromen, es stinkt nach brauner Scheiße. Die NPD knüpft am latenten Rassismus der so genannten Mitte der Gesellschaft an, welche sich stolz als das Volk präsentiert und bringt das Fass zum überlaufen. Wir fordern alle Menschen auf, die noch etwas Verstand besitzen, diesen Gestank im Keim zu ersticken.
Wir möchten uns hiermit solidarisch zu all jenen stellen, die sich von der Fackel bedroht fühlen und rufen dazu auf, die von REFUGEES WELCOME initierte, bundesweite Demonstration am 16. November (Kobaldstraße, Ecke Karlsbader Str. in Schneeberg) lautstark zu unterstützen. Stellt euch dem braunen Mob entgegen!
- No Border, No Nation – Stop Deportation -